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Intervie mit Dieter Runkel zum Quercup

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Interview mit Dieter Runkel 

Dieter Runkel fuhr sieben Jahre als Radprofi und bestritt dabei Strassen- Mountainbike- und Querfeldeinrennen. Sein grösster Erfolg feierte er 1995 mit dem Gewinn des Querweltmeistertitels im schweizerischen Eschenbach. Du hast von Anfang an am Quer-Cup teilgenommen. Zuerst als Anfänger und Junior, dannals Elitefahrer, Profi und sogar als Weltmeister, insgesamt während rund 25 Jahren also Sicher kannst Du uns darüber einige Fragen beantworten: 

-In welchem Alter und wie kamst Du zum Quer-Cup?
DR: Wenn ich mich nicht täusche, war das 1983. -

Welches war Dein erstes Rennen? (wann, wo, )
DR: Das wäre dann auch 1983 auf der legendären Zürcher-Waid gewesen. 

-Hast Du besondere Erinnerungen daran? (Rang, Gegner usw)
DR: Das besondere für mich war, dass ich wohl der einzige Fahrer war, der mit Adidas Rom Turnschuhen und Wolltrikot am Start stand. Ich aber von meinem Trainer Kurt Bürgi so gut betreut wurde, dass ich gleich auf den 3. Rang fuhr!

 -Welchen Stellenwert hatten diese Trainingsrennen für Dich?
DR: Da an diesen Rennen auch Fritz Saladin, Bernhard Woodtli und so wie ich mich erinnere auch gelegentlich Albert Zweifel am Start waren, war der Stellenwert für mich sehr hoch.

-Wie wichtig waren die Preise im Schlussklassement?
DR: Als kleiner Junge sind Preise oder Erinnerungen immer wichtig. 

-Welche Strecke lag Dir am Besten?
DR: Da ich eigentlich keine Schwächen hatte und gerne Radquerrennen fuhr, lag mir jede Strecke.

-Welche Strecke mochtest Du weniger und warum?
DR: Gut, als ich dann in Holland und Belgien Rennen fuhr, hatte ich mühe mit den Sand-Rennen. 

-Wie hoch war das Niveau an den Rennen damls und heute?
DR: Schwer zu sagen, dies ist sicher mit der Entwicklung und der Popularität abzuwägen. Aber grundsätzlich hat jede Generation ihr eigenes Niveau. 

-Wem kannst Du diese Rennserie empfehlen?
DR: Allen die Freude haben, Rennen hobbymässig zu bestreiten und sich langsam für eine grosse Karriere vorzubereiten.  

Nach Deiner Aktivkarriere nahmst Du auch als Biker daran teil, nun hiess die Serie Quer- und Bike-Cup was ist daran anders als am Radquer?
DR: Da die Biker anfänglich noch nicht so gut organisiert waren und es noch nicht so viele Rennen gab, war oder ist das Bikerennen immer eine kleine, kantonale Weltmeistschaft!  

-Was ist gut am Quer- und Bike-Cup?
DR: Eben, dass Jung und Alt in einem Rennen Spass haben können. 

-Was kann man noch verbessern?
DR: Eigentlich nichts, es soll mit möglichst wenig Aufwand möglicht viel erreicht werden können! -

Was wünscht Du dem Quer- und Bike-Cup für die Zukunft?
DR: Dass die Rennserie auch in Zukunft weiter geht, ohne dass grosse Geldgeber gesucht werden müssen! So möchte ich mich im Namen aller Teilnehmer die am Cup starten bei den Organisierenden bedanken!

Dieter wir danken Dir für das Interview

 

 

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